Wie funktioniert das ?
Geliefert werden diese Filme bisher auf Festplatte mit
Datengrößen von üblicherweise etwa 150-200 GByte je Film. Aus
Sicherheitsgründen sind diese daten entsprechend der DCI
Spezifikationen verschlüsselt.
Die Festplatten werden als nächstes auf den Kinoserver geladen
und von dort ausgespielt. Hierfür ist ein Freigabeschlüssel des
jeweiligen Filmverleihs notwendig.
Dieser Schlüssel liefert die notwendigen Daten zur
Entschlüsselung der Filmdaten, gleichzeitig beinhaltet er noch
die Zeitdauer für die der Film freigeschaltet ist.
Der Ton wird üblicherweise, wie bei anderen Digitaltonverfahren
im Kino, mit 6 Kanälen in die Tonanlage eingespeist, liegt aber
im Gegensatz als völlig unkomprimierter PCM-Ton mit weit höheren
Datenraten vor. Das Bild geht in der DCI-2k-Auflösung an die
digitalen Kinoprojektoren, die in unserem Fall mit der
DLP-Cinema-Technik arbeiten und vom Hersteller Christie sind.
Diese Projektoren sind gemäß den DCI-Spezifikationen installiert
und eingemessen und können dementsprechend die im Kino gegebenen
Anforderungen an Kontrast, Farbtreue oder vor allem die großen
Lichtleistungen erfüllen. Im Vergleich zum Film ergeben sich
durch den Wegfall der Mechanik einige Vorteile. Zum Beispiel
absolute Bildruhe ohne störendes Zittern oder scharfe Bilder bis
zum letzten Bildpunkt, da keine Filmwölbungen oder Abnutzung an
der Filmführung auftreten können. Es gibt keine durch den
chemischen Entwicklungsprozeß verursachten Farbsprünge zwischen
einzelnen Filmrollen und zu guter Letzt auch keine Verschmutzung
oder gar Beschädigung des Filmmaterials. Das Resultat ist ein
brillantes Bild und glasklarer Ton - und dies bei jeder
einzelnen Vorstellung wie bei der Premiere. |

DCP 2000 der Firma Doremi |